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„Mobility inside“ geht in die erste öffentliche Testphase

Ein Prototyp wurde im Sommer während der VDV-Jahrestagung vorgestellt – nun geht die brancheneigene Plattform „Mobility inside“ in einen ersten Test mit 3.000 Fahrgästen. Wer sich beteiligen möchte, kann sich noch der Test-Community anschließen.


Nur eine einzige App für alle Reisen mit Bus, Bahn, Bike- und Carsharing – und das deutschlandweit. Das soll demnächst die brancheneigene Plattform „Mobility inside“ ermöglichen. Diesem Ziel sind die Macher – ein Zusammenschluss verschiedener Verkehrsunternehmen und -verbünde – einen weiteren Schritt nähergekommen. Die gemeinsame Plattform, die den gesamten Öffentlichen Verkehr vereint, geht im Herbst in eine Testphase mit bis zu 3.000 Nutzern. Um die Bedienung des Systems so einfach und komfortabel wie möglich zu gestalten, werden noch App-Tester gesucht. Aus den Regionen Rhein-Main und Rhein-Neckar haben sich bereits genügend Teilnehmer registriert. Aus den Regionen der weiteren beteiligten Partner sind Interessierte willkommen. Wer dabei helfen möchte, die digitale Plattform bis Ende des Jahres zu optimieren, kann sich unter der unten stehenden URL registrieren. Die einzigen Voraussetzungen: Die Tester müssen volljährig sein, ein iOS-Gerät ab Version 11 nutzen und ein bisschen Spaß haben, sich einer Test-Community anzuschließen. Unabhängig davon wird die Endversion auch auf Android-Geräten laufen.

Im Rahmen der VDV-Jahrestagung hatten die Vertreter der Initiatoren einen Prototypen der digitalen Mobilitätsplattform präsentiert. Bei „Mobility inside“ reicht es aus, sich einmalig bei einem örtlichen Anbieter zu registrieren. Anschließend können die unterschiedlichen Mobilitätsangebote und Verkehrsmittel von allen teilnehmenden Verkehrsverbünden und -unternehmen sowie Sharingdienstleistern genutzt werden. Bei den Sharinganbietern müssen sich die Tester während der Pilotphase noch ­separat anmelden.

Der Anspruch der App ist es, die optimale Fahrt und Kombination der Verkehrsmittel zu finden – angepasst an das jeweilige Mobilitätsprofil des Nutzers. Außerdem können Tickets von Tür zu Tür gebucht werden – zum Beispiel für den ÖPNV in der Startstadt, den Fernverkehr in die Zielstadt und schon vor der Ankunft für den ÖPNV am Ziel­ort. Später sollen auch Leihräder, Carsharing-Autos und Taxis über die App gebucht werden können. Die Kosten für die gesamte Strecke haben die Kunden dabei immer im Blick.

An der Entwicklung beteiligen sich die Deutsche Bahn, der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra), die Dortmunder Stadtwerke (DSW 21), die Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), die Rhein-Neckar- Verkehr GmbH (RNV), die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund GmbH (DING).

Mehr Infos und


Anmeldung unter:
www.community.mobilityinside.de

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