Zu guter letzt

Verkehrsbetriebe Zürich bitten im Bus an den Tisch

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) testen in einem ihrer Gelenkbusse ein Jahr lang ein neues Gestaltungselement. Die Rede ist von einem Stehtisch, der in Höhe der dritten Tür eingebaut wurde. Die VBZ wollen herausfinden, wie der Tisch bei den Kunden ankommt, wie er genutzt wird und wie er sich auf die Verteilung der Fahrgäste im Bus auswirkt. Während des Pilotbetriebs werden laufend Feedbacks gesammelt – auch mittels QR-Code direkt am Tisch. Bis August 2020 läuft das Projekt. Sollte der Test erfolgreich enden, wollen die VBZ den Einbau in weitere Fahrzeuge prüfen. Das Konzept haben die Schweizer aus Schweden importiert. Ursprünglich wurde es vom Nahverkehrsunternehmen Skånetrafiken Malmö in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Volvo entwickelt. In Schweden werden Stehtische serienmäßig in Busse eingebaut. Dort sind die Erfahrungen laut VBZ positiv: Stehtische böten einen höheren Komfort im Bus, da sich Fahrgäste ohne Sitzplatz anlehnen und festhalten können. Auch auf die Passagierverteilung wirke sich das aus: weg von der Tür, hinein ins Fahrzeuginnere. An den Türen dürften sich damit weniger Menschentrauben bilden. Weitere Vorteile bieten ein Getränkehalter, eine Gepäckablage unter der Tischplatte und eine USB-Ladestation für Handys.

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